Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Follower

Donnerstag, 12. Juni 2014

Kurzrezension - Nele Löwenberg (Neuhaus) : Sommer der Wahrheit

Ich habe auf Vorablesen.de durch meinen ersten Leseindruck ein Buch gewonnen:
 
Sommer der Wahrheit von Nele Löwenberg (Neuhaus)
 


Das hier war mein Leseneindruck bei Vorablesen.de (nach ca. 40-50 Seiten):
 
Bisher kannte ich die Schriftsteller Nele ja nur unter ihrem Nachnamen Neuhaus und nun schreibt sie, ich denke mal, um sich neu zu definieren, unter einem anderen Namen, und zwar Löwenberg.
Es geht ab nach Nebraska.
Hier treffen wir auf ein Mädchen, dass in einem 1500 Seelendorf und unter einer strengen Erziehung der Adoptivfamilie lebt.
Sie und einige Jugendliche mit ihr wehren sich gegen die Langeweile mit Straftaten á la "sitzen in einem abgesperrten Raum (Mühle), Musik hören Alkohol", was jedoch ziemlich aprupt und auch sehr ruppig von der Polzeit gestört wird.
Danach wird das sowieso bisher angespannte Verhältnis zu Hause nahezu unerträglich und das Mädchen wird mit Strafen und Schmipftiraden überhäuft.....
Mehr gibt die Leseprobe bisher nicht raus, aber es reicht, um sich in das Mädchen reinzuversetzen, Verständnis aufzubringen, an den Stellen, als das Verständnis der Adoptiveltern versiegt. Man möchte wissen, wie es weitergeht, ob das Mädchen seinen eigenen Weg findet oder den absolut rechenschaffenden Weg der Adoptiveltern "wählt".
Dafür dass bisher noch kein richtiger Spannungskurvenanstieg in den ersten paar Seiten zu sehen ist , zieht es einen dennoch immer weiter im Buch, Neugier und Interesse an der Hauptperson sind schnell geweckt.
Auch der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, ohne Verkomplikationen.
Definitiv würde mich es Interessieren wie es weitergeht !
 
 
Das Beendigung des Buches , hier nun mein kleines Feedback zur kompletten Story, ebenfalls veröffentlicht auf Vorablesen.de:
 


Ich habe ja hier durch meinen Leseeindruck das Buch gewonnen und war sehr gespannt darauf, wie es denn mit der kleinen Sheridan weitergeht, welche Geheimnisse sie umgeben und wie kompliziert ihr rebellisches Leben im tristen und strengen Farmleben wird und was daraus resultiert.
Gestern gerade habe ich das Buch zu Ende gelesen und .... naja ...... bin ehrlich gesagt eher froh, dass es endlich vorbei ist.
Zwar wirkt Sheridan am Anfang an sehr interessant, liebreizend und auch Charakterstark, aber nach unzählichen Männergeschichten, die irgendwie sich so garnicht in eine gute Story einbauen wollen, verliert sie sehr viel an Charme und wirkt nur noch wie ein "billiges" Mädchen, dass jede Art von Zuneigung, am besten in Form von viel älteren Männern total verfallen ist.
Die Geschichte um ihre Herkunft dagegen ist dann doch recht interessant, mit vielen Verzwickungen um ihre Stiefmutter und einem ihrer Stiefbrüder, mit Durchforsten alter Tagebücher mit Geheimschrift usw. Aber das allein hat nun mal nicht so ein dickes Buch gefüllt. Der Rest sind nur in meinem Augen langweilige Männergeschichten, die sich derart schnell überhäufen, dass es einfach nur noch billig und langweilig wirkt.
Das Buch ist leichte Sommerkost, ohne viel Trara. Man kann es mal lesen, muss man aber nicht.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen